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„Zum Fressen gern“ – Kampf der Hunde für Integration

Gepostet am 17. Juni 2005 von in Plakate und Flyer, Portfolio |

Konzept einer Imagekampagne, Lobbing für Kampfhunde

Umfang: Logo, Claim, Visitenkarte und Printkampagne im Postkartenformat
Beschreibung: Die Plakatkampagne als erste marketingstrategische Maßnahme arbeitet durchgängig mit einem konträren Bild-Text-Verhältnis. So zeigt der erste Plakatentwurf beispielsweise einen so genannten Listenhund gemeinsam mit einem Kleinkind auf dem Boden sitzend. Beide scheinen einen gemeinsamen Blickpunkt zu haben, denn beide haben ihren Kopf leicht nach links gedreht. Die Gesichtszüge des Hundes sind nicht erkennbar, er wirkt jedoch weder angespannt noch aggressiv. Auch das Kind scheint nicht verängstigt und widmet dem Hund keine Aufmerksamkeit – rundum eine entspannte Atmosphäre.
Obwohl es sich bei dem Claim „Zum Fressen gern.“ um einen häufig genutzten Ausspruch handelt, wird der potentielle Kampfhundgegner zunächst entrüstet auf diese Kombination reagieren. „Bestie beißt wehrloses Kind tot!“ könnte das typische Klischee dazu lauten. Die gewollte emotionale Bindung ist somit hergestellt.
Auch wenn dem Kampfhundgegner die eigentlich entspannte Situation auf dem Plakat nicht direkt aufgeht, wird er spätestens beim Lesen des Kampagnennamens stutzen. Welche Position ergreift diese Kampagne eigentlich? Die angegebene Webadresse soll Aufschluss geben.